Im Frühjahr hatten wir im Wohnprojekt zwei Praktikantinnen zu Gast, die uns in vielen großen und kleinen Aufgaben ganz wunderbar unterstützt haben.
Sie hatten die Idee, in unserem Eingangsbereich unterhalb der Infobox den Platz für eine Giveaway-Box herzurichten. Seitdem wird dort viel Schönes, Nützliches und Kurioses abgelegt; zuerst hauptsächlich von den ProjektbewohnerInnen, mittlerweile gibt es aber auch rege Beteiligung aus der Nachbarschaft.
Alle Beiträge von Mirjam
Spiel und Sport im Wohnsinn
Ein Leben ohne Trampolin ist möglich, aber sinnlos.
Nachdem die Pflasterarbeiten in unserem Hof abgeschlossen sind, wurde es mit Beginn des Frühlings Zeit, wieder ein Trampolin an den Start zu bringen. Homeschooling-geplagte Kinder (und Eltern) sowie alle an Bewegungsmangel leidenden MitbewohnerInnen können jetzt wieder dem Hopssport frönen.


Und es kommt noch besser! Seit neuestem gibt es auch eine Tischtennisplatte.
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Die Schönheit der schweigenden Maschinen
Baustellen bringen nicht nur Lärm, Schmutz und Umwälzung mit sich, sondern mit dem richtigen Blick auch ein bisschen Poesie – hier in Form von Maschinen.
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Strukturwandel
Wie wollen wir uns neu organisieren? Diese Frage war der Ausgangspunkt für unseren Projekttag Anfang September.
Unsere Gruppe wächst stetig und damit die Aufgabe, neue Menschen im Alltag, in die Verantwortung, in die bereits gesammelte Erfahrung einzubinden.
Und gleichzeitig gilt es, offen zu bleiben für andere Ideen und Verbesserungsvorschläge.
Es war also Zeit, uns intensiv auszutauschen, Pläne zu schmieden und zusammenzurücken.
Mai – Aktionen

Wir haben immer noch zu viel versiegelte Fläche im Wohnprojekt. Im Mai wird der Bohrhammer ausgepackt und es wird entsiegelt was das Zeug hält.
Wohnsinn macht mobil
Unser Wohnprojekt liegt mitten in der Innenstadt – wir erleben täglich, wie der von Autos dominierte Individualverkehr die Lebensqualität drückt. Die Straße, in der unsere Häuser liegen, ist eine zweispurige Seitenstraße, dicht an dicht mit hohen Häuserzeilen, wenig begrünt. Eine typische Straße wie man sie allerorten findet – zugeparkt mit Autos zu jeder Zeit. Wie schön diese ohne Autos sein könnte, kann man sich leicht vorstellen!
Was kann unser Beitrag als Wohnprojekt dazu sein?
Wie können wir Wohnen und Mobilität so verbinden, dass mit Blick auf die Lebensqualität in unserem Quartier konstruktive Lösungen entstehen?
Mehr Blumen – weniger Kontakt – Hochbeete







Osterkarten – das erste Mal

Zu Weihnachten kam die Idee auf, in diesem Jahr Osterkarten zu verschicken. Eigentlich sollte mit dieser Kartenaktion ein save-the-date verbunden sein, denn in 2020 feiert unser Neubau sein 10jähriges Dasein; ein guter Grund für ein großes Wohnsinnfest. Wie wir dieses Jubiläum, das eigentlich für den Spätsommer geplant war, gestalten, ist nun ungewiss. Da wir aber alle gerne feiern, wird es sicherlich nicht einfach ausfallen. Vielleicht wird es dann ein Frühlingsfest! Infos kommen rechtzeitig.
Osterkarten – das erste Mal weiterlesenWie läuft eigentlich so ein Plenum ab*?
*Corona-Edition
Seit längerem habe ich einen angefangenen Beitrag auf meinem Laptop liegen, der skizzenhaft ein typisches Wohnsinn-Plenum beschreiben soll. Der wird und wird aber einfach nicht fertig. Alltagsbeschreibungen sind gar nicht einfach.
Ausnahmezustände hingegen scheinen reizvoller: das letzte Plenum vor der Kontaktbeschränkung.
Wir haben uns in unserem Hof getroffen, aufgestellt in einem großen Kreis. Nicht alle haben daran teilgenommen, manche waren schon in Selbstisolation. Die Kinder haben vom Fenster aus zugesehen.
Tag des offenen Wohnprojektes

Wir haben unsere Türen geöffnet und am letzten Wochenende im Juni Interessierten und Neugierigen im Rahmen des von der Stadt Aachen organisierten Tag des offenen Wohnprojektes die Vorzüge gemeinschaftlichen Wohnens und gemeinschaftlicher Selbstverwaltung näher gebracht.
„Wie habt ihr das eigentlich gemacht?“*
„Wie genau läuft die Finanzierung?“** „Was ist die Rangrücktrittsklausel?“***
„GmbH und Verein, warum so kompliziert?“****
„Hat das ganze was mit der Mafia zu tun?“*****